Rollenspiele und ihre Bedeutung in der Medienerziehung

"Heute bin ich Feuerwehrmann/frau!" - Rollenspiele fördern nicht nur die kindliche Entwicklung, sondern unterstützen auch den Aufbau der kindlichen Medienkompetenz.

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Rollenspiele und ihre Bedeutung in der Medienerziehung

Rollenspiele übernehmen in der Medienerziehung vielfältige Funktionen:

  • Verarbeiten von Medienerlebnissen

    Vorschulkinder verfügen über ein egozentrisches Weltbild, das sie Medieninhalte - wie fiktive Geschichten und Bilder aus dem Fernsehen - intensiv erleben lässt. Der kindliche Medienkonsum ist daher oft mit starken Emotionen verbunden. Rollenspiele helfen den Kindern Distanz zu schaffen und das Erlebte zu verarbeiten.  
  • Gewaltprävention

    Rollenspiele stellen ein wichtiges Mittel zur Förderung der Kommunikationsfähigkeit und Kooperation, aber auch der positiven Selbstbehauptung und des Bewusstseins über sich selbst, seine Bedürfnisse und Grenzen dar. All diese Kompetenzen sind Voraussetzung für ein konstruktives Miteinander. Rollenspiele können somit zur Prävention von Gewalt und Cybermobbing beitragen.
  • Spielerisches Auseinandersetzen mit Medien

    Requisiten wie Bücher, alte Handys und Tastaturen und/oder aus Karton gebastelte Computer und Fernseher ermöglichen es den Kindern sich spielerisch mit Medien auseinanderzusetzen und den Umgang mit diesen zu erproben.

  • Kennenlernen der Funktion von Medien im Alltag

    Alltagssituationen, in denen Medien eine Rolle spielen, können nachgespielt werden. So können zB ein kleiner Kaufladen eingerichtet und Requisiten wie eine Supermarktkassa samt Strichcode-Lesegerät gebastelt werden. Kleine Schachteln können Waren darstellen und diese mit Strichcodes beklebt werden. Auf diese Weise wird die Funktion von Medien im Alltag erlebbar gemacht.


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