Der Bärbeiß - Schrecklich gut gelaunt

Als der Bärbeiß sich verliebt und verschwindet, merken die anderen Tiere, dass ihnen der alte Grantscherm doch richtig ans Herz gewachsen ist.

© Hanser
Buchcover: Der Bärbeiß - Schrecklich gut gelaunt

AutorIn und IllustratorIn: Annette Pehnt & Jutta Bauer

HerausgeberIn: München, Hanser 2017

Alter: ab 5

Themen:

  • Tiere
  • Gemeinschaft
  • Freundschaft
  • Liebe
  • Gefühle

Seitenanzahl: 88 S.

Preis: 12,40€

Weitere Informationen

Mit ihren Bärbeiß-Büchern hat Annette Pehnt einen imaginären Tier-Kosmos voller liebenswerter, fröhlich gestimmter Tiere entworfen. Ein Idyll, von dem es weiter nicht viel zu erzählen gäbe, würde nicht die herrlich miese Laune des Bärbeiß alle anderen auf Trab halten und die Geschichten in Gang bringen.

Wo andere sich morgens schon am Vogelgezwitscher erfreuen, hört er bloß Geschrei und kriegt Kopfweh; eine romantische Abendstimmung mit Kerzen, Laternen und Glühwürmchen empfindet er als "albernes Geblinke" und den Himmel hat er im Verdacht, bloß ein Stück Pappe zu sein.

Ein richtiger Grantscherm also ist diese Figur, die ihre schöneren Gefühle hinter einer rauen Schale versteckt, sich mürrisch gibt und rasch beleidigt und trotzig reagiert.

So ist das zu lesen in den absolut empfehlenswerten Bänden "Der Bärbeiß" (2013) und "Der Bärbeiß - herrlich miese Tage" (2015), die in kurzen, in sich geschlossenen Geschichten unterschiedliche Gefühlswelten ausloten.
Im nunmehr dritten Band spannt Pehnt einen einzigen großen Erzählbogen über alle Kapitel, lässt den Bärbeiß überraschend optimistisch in die Welt schauen - er begibt sich auf die Suche nach der Liebe! - und schickt alle anderen Figuren hinterdrein auf die Suche nach dem Bärbeiß und dessen verloren gegangener miesen Grundstimmung. Ein bisserl fehlt die nämlich doch allen.

Begleitet wird die Erzählung erneut von Jutta Bauers luftig leichten Illustrationen. Sehr geeignet zum Vorlesen oder gemeinsamen Anhören. Alle drei Bände gibt es als Hörbücher, gelesen von Katharina Thalbach.

Zur Leseprobe beim Verlag


Text und Empfehlung von: Institut für Jugendliteratur

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